Wie es ist, seinen Geburtstag auf einem Filmfestival zu feiern

Es ist Mitternacht. Ein anstrengender Tag geht in diesem Moment zu Ende und ein neuer beginnt. Ich stehe in der Kälte der Nacht im Außenbereich der Kino-Kneipe. Nein, es fühlt sich nicht anders an, antworte ich auf die Frage, wie es sich anfühlt 22 zu sein. Es ist schön hier. Viele neu gewonnene Freunde. Eine friedliche, entspannte, fast schon verträumte Atmosphäre.

Fast forward zum nächsten Tag: Die erste Moderation habe ich hinter mir. Jetzt durchatmen. Und dann schnell zurück zum Andreasstadel. Gleich geht der nächste Abendkassenverkauf los. Danach die zweite Moderation des Abends. Aber da jetzt nicht dran denken. Sonst geht die Nervosität wieder nach oben.

Dann steht auf einmal eine Kollegin neben mir: „Komm wir stoßen an!“. Fast alle sind da. Ein peinliches „Happy Birthday“ wird mitten im Andreasstadel angestimmt. Eine Ruheoase mitten im hektischen Heimspieltrubel.

Empfehlung: AN ELEPHANT SITTING STILL

Das Porträt einer dysfunktionalen Gesellschaft. Hu Bo führt die Ausweglosigkeit des Verfalls, äußerlich und im Inneren der Figuren, vor Augen. Samstag, den 17.11., 20 Uhr im Akademiesalon.

 

Sind Zeitreisen wirklich möglich, Herr Sievert?

Sind Zeitreisen wirklich möglich? Wir hatten unsere Zweifel. Deshalb sind wir mit dem Regisseur Johannes F. Sievert, der nach seinem Film Rewind: Die zweite Chance nun wirklich Experte sein sollte, nochmal die theoretischen Grundlagen durchgegangen. Das Ergebnis gibt’s heute Abend um 20.00 Uhr im Akademiesalon.

Kristof Hoornaert durchstreift die Regensburger Wildnis

In seinem Film Resurrection (18.00 Uhr / Wintergarten) entwickelt Regisseur Kristof Hoornaert eine Faszination für den Wald. Der Wald als Dickicht, in dem man sich verstecken oder entfliehen kann. Der Wald als verborgener Ort, an dem Dinge geschehen, die dem Aussenstehenden verborgen bleiben. Nichts lag also näher als mit ihm einmal die Regensburger Natur zu erkunden.